Mexiko vs. Südafrika: Das WM-Eröffnungsspiel 2026 – Geschichte wiederholt sich

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Am 11. Juni 2026 beginnt die größte Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten und das mit einem Spiel, das Déjà-vu-Feeling garantiert. Mexiko empfängt Südafrika im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Genau 16 Jahre zuvor, am 11. Juni 2020 trafen dieselben Mannschaften im Eröffnungsspiel der WM 2010 in Johannesburg aufeinander.

Damals bebte die Fußball-Welt. Jetzt rollt der Ball zurück. Wer die Atmosphäre rund ums WM-Eröffnungsspiel hautnah miterleben will, ist bei bwin genau richtig: Mit Sportwetten auf das Auftaktspiel – und alle weiteren 103 Partien der WM 2026 – bist du von der ersten Minute an dabei.

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11. Juni 2010: Der Tag, der den Fußball veränderte

Es war mehr als ein Fußballspiel. Als am 11. Juni 2010 in Johannesburg der Anpfiff zur ersten Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden ertönte, brach eine neue Ära an. Das Soccer-City-Stadion bebte, die Vuvuzelas dröhnten, und 84.490 Zuschauer erlebten ein Spektakel, das in die Geschichtsbücher eingehen sollte.

Südafrika – das Gastgeberland, die Bafana Bafana – spielte gegen Mexiko. Und Siphiwe Tschabalala trat ins Rampenlicht der Welt und verewigte seinen Namen für immer in den Analen des Fußballsports. Sein Linksschuss zum 1:0 in der 55. Minute war mehr als ein Tor. Es war ein Symbol. Ein ganzer Kontinent explodierte. Tschabalalas Jubel, sein Aufschrei, die Bilder der tanzenden Fans – pure Ekstase, unvergessen. Am Ende stand es 1:1, Mexiko hatte durch Rafael Márquez ausgeglichen. Doch wer sprach damals vom Ergebnis?

16 Jahre später: Dasselbe Duell, anderer Kontinent

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Nun dreht die Geschichte das Rad zurück. Am 11. Juni 2026 – exakt zum selben Datum wie damals – treffen Mexiko und Südafrika erneut im WM-Eröffnungsspiel aufeinander. Mexiko bestreitet damit die WM-Eröffnung zum sechsten Mal. Keine andere Nation hat das öfter getan.

Der Unterschied: Diesmal ist es Mexiko, das Gastgeber ist. Diesmal rollt der Ball nicht in Johannesburg, sondern in Mexiko-Stadt. Und das nicht irgendwo, sondern im Aztekenstadion.

Das Aztekenstadion: Eine Kathedrale des Fußballs

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Das Estadio Azteca im Süden von Mexiko-Stadt gehört zu den ikonischsten Fußballstadien weltweit. Die "Hand Gottes" von Diego Maradona wurde hier geboren. Wenige Minuten später erzielte der Argentinier sein Jahrhunderttor. 1999 hielt Papst Johannes Paul II an Ort und Stelle eine Ansprache. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1966 hat sich die Arena zu einem festen Schauplatz großer Spiele entwickelt. Mit einer Kapazität von rund 81.070 Plätzen ist es sowohl Heimstätte von Club América in der Liga MX als auch der mexikanischen Nationalmannschaft. Für die WM 2026 wurde die Kapazität auf knapp 87.000 Plätze aufgestockt.

Was dieses Stadion von allen anderen auf der Welt unterscheidet: Es ist die einzige Arena, in der bislang zwei Endspiele einer Fußball-Weltmeisterschaft stattfanden – 1970 setzte sich Brasilien mit 4:1 gegen Italien durch, während 1986 Argentinien in einem dramatischen 3:2-Finale gegen Deutschland triumphierte. Die Duelle fanden vor 114.590 (1986) bzw. 107.412 (1970) Zuschauer:innen statt und sind damit bis heute die bestbesuchten WM-Finalis aller Zeiten.

Auch für Eröffnungsspiele kennt das Aztekenstadion keine Scheu: Auf etwa 2.200 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, war diese Arena bereits zweimal Bühne für den Start einer WM-Endrunde – 1970 (Mexiko gegen die Sowjetunion, 0:0) und 1986 (Italien gegen Bulgarien, 1:1). Zudem fanden hier Spiele des Olympischen Fußballturniers 1968 und die erste Regular-Season-Partie der National Football League außerhalb der USA statt. Mit dem Eröffnungsspiel 2026 schreibt das Aztekenstadion ein weiteres Kapitel seiner ohnehin außergewöhnlichen Geschichte. Zudem ist die Austragung von zwei weiteren Gruppenspielen (Tschechien vs. Mexiko, Usbekistan vs. Kolumbien), einem Sechzehntelfinale und einem Achtelfinale geplant.

Mexiko bei Weltmeisterschaften: Der ewige Achtelfinalist

Zum bereits neunten Mal in Folge, insgesamt zum 18. Mal, nimmt Mexiko an einer WM-Endrunde teil. Mit Argentinien, Italien, Deutschland und Brasilien können diesen Wert nur vier Nationen übertreffen.

Die WM-Statistik ist beeindruckend und frustrierend zugleich: Kein anderes Land ohne Titel hat häufiger an einer Endrunde teilgenommen. Das Schicksal der „El Tri" ist bekannt – Gruppenphase überstanden, dann im Achtelfinale gescheitert. Fast schon rituell. Von 1994 bis 2018 passierte dies siebenmal in Folge. In Katar 2022 war bereits nach der Vorrunde Schluss.

Bei den Turnieren im eigenen Land gelangen die größten Erfolge: Sowohl bei der WM 1970 als auch bei jener 1986 erreichte Mexiko jeweils das Viertelfinale – bis heute die beste Platzierung der Verbandsgeschichte. Kann das eigene Stadion, die eigene Erde, den nächsten Schritt möglich machen? Die Hoffnung ist real.

Südafrika: Seltenheitswert und Siegeshunger

Nach 1998, 2002 und 2010 nimmt Südafrika zum dritten Mal an einer WM-Endrunde teil. Die Bafana Bafana sind kein vertrautes Gesicht bei Weltmeisterschaften und genau das macht ihre Anwesenheit so besonders.

Bislang war stets nach der Vorrunde Schluss, zwei Mal sorgte die schlechtere Tordifferenz gegenüber der Nation auf Rang 2 für das vorzeitige Aus. Die WM-Bilanz liest sich ernüchternd: 9 Spiele, 2 Siege, 4 Unentschieden, 3 Niederlagen, Torverhältnis 11:16. Doch ein Moment strahlt hell in dieser Geschichte – eben jener 11. Juni 2010, als Tschabalala traf und ein Kontinent weinte vor Freude.

WM-Eröffnungsspiele: Eine Geschichte der Überraschungen

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Seit der WM 1966 in England gibt es bei Fußball-Weltmeisterschaften offiziell Eröffnungsspiele. Zuvor fanden meist mehrere Spiele gleichzeitig zum Auftakt statt. Die ersten Ausgaben waren echte Langweiler: gleich viermal in Folge hieß das Ergebnis 0:0.

Doch dann kam Bewegung in die Partien. Das torreichste Eröffnungsspiel gab es 2006, als Gastgeber Deutschland mit 4:2 gegen Costa Rica gewann. Weitere Highlights: 2002 schockte Senegal Weltmeister Frankreich mit 1:0, 2018 demontierte Russland Saudi-Arabien mit 5:0. Und 2022 verlor Gastgeber Katar als erste Nation überhaupt ein WM-Auftaktspiel gegen Ecuador.

Auffällig: Eröffnungsspiele neigen zu Überraschungen. Der Gastgeber gewinnt keineswegs automatisch – die Geschichte zeigt, dass auf dem größten Bühnen alles möglich ist. Mexikos Bilanz liest sich fatal: 1:4 gegen Frankreich 1930 (erstes WM-Spiel überhaupt), 0:4 gegen Brasilien 1950, 0:3 gegen Schweden 1958, 0:0 gegen die Sowjetunion 1970, 1:1 gegen Südafrika 2010. Gelingt 2026 endlich der erste Sieg zum Auftakt?

Alle offiziellen WM-Eröffnungsspiele im Überblick

Jahr

Paarung

Erg.

Ort

Jahr

Paarung

Erg.

Ort

1966

England – Uruguay

0:0

Wembley, London

2002

Senegal – Frankreich

1:0

Seoul World Cup Stadium

1970

Mexiko – Sowjetunion

0:0

Aztekenstadion, Mexiko-Stadt

2006

Deutschland – Costa Rica

4:2

Allianz Arena, München

1974

Brasilien – Jugoslawien

0:0

Waldstadion, Frankfurt

2010

Südafrika – Mexiko

1:1

FNB-Stadium, Johannesburg

1978

Polen – Deutschland

0:0

Monumental, Buenos Aires

2014

Brasilien – Kroatien

3:1

Arena de São Paulo

1982

Belgien – Argentinien

1:0

Camp Nou, Barcelona

2018

Russland – Saudi-Arabien

5:0

Luschniki-Stadion, Moskau

1986

Italien – Bulgarien

1:1

Aztekenstadion, Mexiko-Stadt

2022

Katar – Ecuador

0:2

Al-Bayt-Stadion, Al-Khor

1990

Kamerun – Argentinien

1:0

San Siro, Mailand

2026

Mexiko – Südafrika

Aztekenstadion, Mexiko-Stadt

1994

Deutschland – Bolivien

1:0

Soldier Field, Chicago

1998

Brasilien – Schottland

2:1

Stade de France, Paris

Die ewige Bilanz: Mexiko vs. Südafrika

Aus den bisherigen Duellen zwischen den beiden Nationen gehen zwei Siege für Mexiko, ein Remis und ein Sieg Südafrikas hervor. Es ist eine ausgeglichene, kleine Rivalität – mit einem ganz besonderen Kapitel im Jahr 2010. Nun kommt Kapitel Zwei. Denn die restlichen drei Begegnungen waren weniger spektakulär. 1993 und 2000 gewannen die Mittelamerikaner zwei Testspiele (4:0, 4:2). 2005 gelang Südafrika der einzige Sieg, wo man als Gastmannschaft beim Gold Cup mitspielte und den Favoriten in der Gruppenphase mit 2:1 bezwang.

Die Rahmenbedingungen sprechen für Mexiko: Heimvorteil, Höhenluft auf 2.200 Metern über dem Meeresspiegel, fangetragene Euphorie in der lautesten Arena der Welt. Doch Südafrika bringt eines mit, das sich nicht in Statistiken messen lässt: die Erinnerung daran, was möglich ist, wenn ein ganzer Kontinent hinter dir steht.

Fazit: Ein Eröffnungsspiel für die Ewigkeit?

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Der 11. Juni 2026 hat das Potenzial, ein Datum zu werden, über das man noch Jahrzehnte spricht. Die Konstellation ist zu gut, um wahr zu sein: dasselbe Datum, dieselben Teams, eine neue Bühne und die Last der Geschichte auf beiden Schultern. Das Aztekenstadion, das schon zwei WM-Finale erlebt hat, bekommt die Chance, einen weiteren Mythos zu gebären.

Ob Tschabalala-Momente Schule machen und Südafrika erneut für Gänsehaut sorgt, oder ob Mexiko im eigenen Tempel endlich über das Viertelfinale hinauskommt – diese WM hat noch nicht einmal begonnen, doch bei bwin kannst du jetzt schon ein Teil davon sein. Tippe jetzt auf das WM-Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika, auf Gruppensieger, Torschützenkönige und den WM-Champion 2026. Die Quoten warten. Der Anpfiff erfolgt am 11. Juni.

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