DFB-Kader für die WM 2026: Nagelsmann lüftet das Geheimnis – Neuer dabei

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Der Countdown läuft und er läuft seit Wochen heiß. Wochenlang wurde in Redaktionen, Fanforen und sozialen Netzwerken diskutiert, gerätselt und spekuliert: Welche 26 Spieler fahren für Deutschland zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in die USA, Kanada und Mexiko?

Jetzt ist Schluss mit dem Rätselraten. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat den DFB-Kader für das Turnier in Nordamerika am 21. Mai im Rahmen einer Pressekonferenz um 13 Uhr im DFB-Campus in Frankfurt bekannt gegeben. Ursprünglich wollte Nagelsmann das WM-Aufgebot bereits am 12. Mai vorstellen, verlegte den Termin dann aber aufgrund offener Personalfragen um neun Tage nach hinten, was die Spekulationen weiter anheizte.

Besonders ein Thema lässt die Gemüter hochkochen: Der 2024 zurückgetretene Manuel Neuer springt überraschend doch noch als Nummer eins auf den WM-Zug auf und degradiert Oliver Baumann zur Nummer zwei. Youngster Lennart Karl ist dabei. Said El Mala hat den Sprung ebenso wie Freiburgs Matthias Ginter nicht geschafft.

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Das ist der DFB-Kader für die WM 2026

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  • Tor: Oliver Baumann, Manuel Neuer, Alexander Nübel, Jonas Urbig

  • Abwehr: Waldemar Anton, Nathaniel Brown, Joshua Kimmich, David Raum, Antonio Rüdiger, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah, Malick Thiaw;

  • Mittelfeld: Nadiem Amiri, Leon Goretzka, Pascal Groß, Lennart Karl, Jamal Musiala, Felix Nmecha, Aleksandar Pavlović, Leroy Sané, Angelo Stiller, Florian Wirtz;

  • Sturm: Maximilian Beier, Kai Havertz, Jamie Leweling, Deniz Undav, Nick Woltemade;

Die Überraschungen: Neuer, Karl und Co.

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Nagelsmann hatte es angekündigt und er hat es geliefert. Einige Namen im WM-Kader sorgten für echte Überraschungsmomente:

Die größte Geschichte schreibt zweifellos Manuel Neuer. Der Bayern-Keeper, der 2024 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hatte, kehrt tatsächlich zurück und verdrängt Stammkeeper Oliver Baumann auf die Reservebank. Ein Märchen-Comeback und eine der mutigsten Entscheidungen von Nagelsmann, die noch für reichlich Diskussionsstoff sorgen wird.

Das wohl aufregendste Kapitel dieses Kaders schreibt Lennart Karl. Der 18-jährige Offensivspieler des FC Bayern München fährt zur WM 2026 – nur wenige Monate nach seinem allerersten Einsatz für die A-Nationalmannschaft. Mit 17 Jahren und 290 Tagen wurde er zum jüngsten Spieler der Geschichte, der in drei aufeinanderfolgenden Champions-League-Spielen getroffen hat – Zahlen, die für sich sprechen. Mit 18 Jahren auf die größte Fußballbühne der Welt. Für Karl beginnt der Sommer 2026 gerade erst.

Auch mit Nadiem Amiri und Malick Thiaw wird nicht jeder gerechnet haben. Amiri, der bei Mainz 05 zuletzt stark aufgespielt hat, feiert nach neun Monaten Abstinenz seine Rückkehr im A-Kader. Thiaw überzeugte Nagelsmann mit stabilen Leistungen für Newcastle United und bekommt nun die Chance auf der großen Bühne.

Pascal Groß von Brighton & Hove Albion galt bis zuletzt als Wackelkandidat, setzt sich aber letztlich durch – ein Lohn für seine konstant verlässlichen Leistungen in der Premier League. Ähnlich die Geschichte von Jamie Leweling: Der VfB-Flügelstürmer war im Vorfeld alles andere als gesetzt, hat aber sein WM-Ticket letztlich gelöst.

Maximilian Beier von Borussia Dortmund komplettiert die Riege der Überraschungsnominierten. Sein Name war zwar bereits im Vorfeld durchgesickert, ein garantierter Startelf-Platz ist es trotzdem nicht, doch die Chance auf seinen ersten WM-Einsatz hat er sich verdient.

Die Abwesenden: Ter Stegen, El Mala, Füllkrug und Co.

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Doch für jeden WM-Fahrer gibt es auch einen, der zuhause bleiben muss und die Liste der Pechvögel und Überraschungsopfer ist diesmal lang. Das härteste Los trifft Marc-André ter Stegen und Serge Gnabry: Beide scheitern nicht an der Form, sondern an Verletzungen – zwei bittere Ausfälle, die Nagelsmann die Kaderplanung bis zuletzt schwer gemacht haben.

Für Außenverteidiger Maximilian Mittelstädt, Robin Gosens, Josha Vagnoman sowie Robert Andrich und Robin Koch reicht es letztlich nicht – Nagelsmann setzt auf andere Optionen.

Matthias Ginter, der mit dem Europa-League-Finaleinzug mit dem SC Freiburg nochmal richtig aufgedreht hatte, geht ebenfalls leer aus. Im Sturm trifft es gleich eine ganze Reihe von prominenten Kandidaten: Niclas Füllkrug, Jonathan Burkardt, Tim Kleindienst, Julian Brandt, Karim Adeyemi, Kevin Schade und Chris Führich müssen den WM-Sommer vor dem TV verfolgen – ebenso wie das Kölner Ausnahmetalent Said El Mala, der trotz einer aufsehenerregenden Saison den Sprung in den endgültigen Kader knapp verpasst.

Der Weg zur WM: Testspiele, Trainingslager und Turnierstart

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Bevor es für die DFB-Elf am 14. Juni in Nordamerika mit dem Auftaktspiel gegen Curacao ernst wird, steht ein eng getakteter Fahrplan auf dem Programm. Insgesamt vier Testspiele absolviert Deutschland im WM-Jahr 2026: Im März schlug die Nationalmannschaft die Schweiz in Basel (4:3) und Ghana in Stuttgart (2:1). Zwei weitere Generalproben folgen kurz vor Turnierstart – am 31. Mai gegen Finnland in Mainz sowie am 6. Juni gegen WM-Gastgeber USA in Chicago.

Vor dem Abflug in die USA steht noch ein viertägiger Lehrgang in Herzogenaurach ab dem 27. Mai auf dem Programm. Danach geht es direkt in den Turniermodus: Das Trainingslager in Chicago beginnt am 2. Juni, bevor am 6. Juni die Generalprobe gegen die USA über die Bühne geht. Das DFB-Quartier während des Turniers befindet sich im „Graylyn Estate"-Hotel in Winston-Salem, North Carolina.

Deutschland trifft in der WM-Gruppenphase (Gruppe E) auf WM-Neuling Curaçao, die Elfenbeinküste sowie Ecuador. Für Nagelsmann und seine Mannschaft ist das Mindestziel klar und die Ambitionen gehen deutlich über die Gruppenphase hinaus.

Fazit: Die WM 2026 kann kommen und bei bwin ist die Vorfreude greifbar

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Der Kader steht, der Fahrplan ist klar und die Vorfreude auf den größten Fußball-Sommer aller Zeiten ist kaum zu bremsen. Die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ist nicht irgendein Turnier: Mit 48 Mannschaften, spektakulären Spielorten und einem neu aufgestellten DFB-Team, das unter Julian Nagelsmann endlich wieder Großes vorhat, verspricht dieses Turnier ein absolutes Fußballfest zu werden.

Für alle Wettfans ist jetzt der spannendste Moment gekommen – denn mit der Kaderbekanntgabe nehmen auch die WM-Wetten richtig Fahrt auf. Wer wird Weltmeister? Wie weit kommt Deutschland? Wer wird Torschützenkönig? Bei bwin findest du zu all diesen Fragen die besten Quoten und ein riesiges Angebot rund um die WM 2026 – von den Gruppenspielwetten über Halbfinale und Finale bis hin zu spannenden Specials wie besten Torschützen eines Landes, Gruppensieger und vieles mehr.

Schon jetzt gilt: Augen auf die Testspiele gegen Finnland (31. Mai) und die USA (6. Juni) – denn die letzten Auftritte vor dem Turnierbeginn geben wichtige Hinweise auf die Form der DFB-Elf und machen die Wettentscheidung noch spannender.

Wir halten euch hier im bwin News Blog bis zum WM-Finale mit Analysen, Vorschauen, Updates und den besten Wett-Tipps auf dem Laufenden. Der Sommer 2026 gehört dem Fußball – und wir sind mit dabei.

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