Afrika-Cup 2025: Kontinentaler Fußballzauber in Marokko
Wenn Afrika seinen Meister sucht, steht der Kontinent still. Emotionen, volle Stadien, große Namen und noch größere Geschichten - der Afrika-Cup 2025 verspricht einmal mehr Fußball pur. Vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 richtet Marokko das wichtigste Turnier Afrikas aus - mitten in der europäischen Winterpause und damit mit maximaler Aufmerksamkeit.
24 Nationen kämpfen um die Krone des afrikanischen Fußballs. Titelverteidiger Elfenbeinküste will Geschichte schreiben, Rekordsieger Ägypten seinen Thron zurückerobern, doch ein Gastgeber ist besonders heiß: Marokko, WM-Halbfinalist von 2022 und Topfavorit auf den Titel im eigenen Land. Bühne frei für ein Turnier, das Tradition, Talent und Dramatik vereint. Mit allen Infos, Prognosen und den besten Quoten bei bwin!

Das sind die Key Facts zum Afrika Cup 2025
Zeitraum: 21. Dezember 2025 – 18. Januar 2026
Gastgeber: Marokko
Spielorte: Agadir, Casablanca, Fès, Marrakesch, Rabat (4 Stadien), Tanger
Teilnehmer: 24 Nationen
Modus: 6 Vierergruppen, danach K.-o.-Phase
Aufstieg: 16 Teams ziehen ins Achtelfinale ein
Finale: 18. Januar 2026 in Rabat, Stade Moulay Abdallah
Rekordsieger: Ägypten (7 Titel)
Titelverteidiger: Elfenbeinküste

Die Titelfavoriten
Wie so oft beim Afrika-Cup gibt es nicht den einen klaren Favoriten. Mehrere Nationen reisen mit realistischen Titelambitionen nach Marokko - von etablierten Giganten bis zu Teams, die in den letzten Jahren international gereift sind. Heimvorteil, Kaderqualität und Turniererfahrung könnten 2025 den Ausschlag geben. Angeführt wird das Favoritenfeld von einem Gastgeber, der den Moment nutzen will.
Marokko: Der Gastgeber und Topfavorit

Alles spricht für die „Atlaslöwen“. Marokko geht mit breiter Brust, Weltklasse-Spielern und Heimvorteil ins Turnier. Der historische WM-Halbfinaleinzug 2022 hat dem Team Selbstvertrauen gegeben. Der Kader ist stärker denn je.
Achraf Hakimi ist nach langer Verletzungspause wohl wieder fit. Der PSG-Star steht zumindest im Kader. Noussair Mazraoui, Brahim Díaz, Sofyan Amrabat, Nayef Aguerd oder Romain Saïss bilden eine eingespielte Achse. An der Seitenlinie sorgt Erfolgscoach Walid Regragui für taktische Klarheit und Stabilität. Verzichten müssen die Nordafrikaner auf Hakim Ziyech. Er fehlt verletzungsbedingt.
Das Ziel ist klar: der erste Afrika-Cup-Titel seit 1976 - und der zweite insgesamt. In Gruppe A trifft Marokko auf Mali, Sambia und die Komoren. Das Eröffnungsspiel bestreitet der Gastgeber in Rabat gegen die Komoren - ein perfekter Startpunkt für die Titelmission.
Elfenbeinküste: Der Titelverteidiger mit neuem Selbstbewusstsein

Die großen Drogba-Jahre sind Geschichte, doch die Elfenbeinküste ist wieder da - stärker, reifer und defensiv beeindruckend. Nach verpassten WM-Teilnahmen 2018 und 2022 gelang für 2026 die souveräne Rückkehr auf die große Bühne.
In der CAF-Qualifikation dominierte das Team von Emerse Faé: acht Siege, zwei Unentschieden, kein einziges Gegentor. Eine Bilanz, die Respekt einflößt. Auch der Kader überzeugt durch eine Mischung aus jugendlicher Dynamik und internationaler Erfahrung.
Amad Diallo, Ousmane Diomande, Yan Diomande oder Bazoumana Touré stehen für die neue Generation, während Franck Kessié, Ibrahim Sangaré, Evan Ndicka oder Sébastien Haller für Stabilität sorgen. In Gruppe F wartet allerdings eine echte Herausforderung: Kamerun, Gabun und Mosambik - eine der schwierigsten Gruppen des Turniers. Zum Auftakt geht's gegen Mosambik - die vermeintlich einfachste Aufgabe.
Ägypten: Der Rekordsieger auf der Jagd nach Titel Nummer acht

Sieben Titel, unzählige Endspiele, große Tradition - Ägypten bleibt ein Schwergewicht des afrikanischen Fußballs. Auch wenn das letzte Turnier 2024 im Achtelfinale endete, war der Finaleinzug 2022 ein klares Zeichen: Die Pharaonen gehören weiterhin zur Elite.
Im Fokus steht einmal mehr Mohamed Salah. Bei Liverpool zuletzt nicht immer gesetzt, will der Superstar im Nationaltrikot ein Ausrufezeichen setzen. Unterstützung bekommt er von Manchester City-Stürmer Omar Marmoush.
Der letzte Afrika-Cup-Titel liegt allerdings schon 15 Jahre zurück (2010). Zeit für eine neue Generation, Geschichte zu schreiben. In Gruppe B trifft Ägypten auf Südafrika (AFCON-Dritter 2024), Angola und Simbabwe. Das Auftaktspiel steigt gegen Simbabwe am 22. Dezember in Agadir.
Der erweiterte Favoritenkreis
Nicht nur die Top-Drei haben Titelambitionen - gleich mehrere Nationen lauern auf ihre Chance:
Algerien: Zweifacher Sieger (zuletzt 2019) mit starkem Bundesliga-Einfluss: Ramy Bensebaini (BVB), Ibrahim Maza (Leverkusen), Fares Chaïbi (Frankfurt), Mohamed Amoura (Wolfsburg) plus Premier-League-Star Rayan Aït-Nouri und Altstar Riyad Mahrez. In der Gruppe trifft man auf Burkina Faso, Äquatorialguinea und Sudan.
Senegal: Sieger von 2022, gespickt mit Stars wie Sadio Mané, Ismaïla Sarr, Nicolas Jackson, Iliman Ndiaye und Pape Matar Sarr. In einer Gruppe mit Kongo, Benin und Botswana.
Nigeria: Dreifacher Champion, Finalist 2024, Rekordhalter mit 16 Halbfinal-Teilnahmen. Angeführt von Victor Osimhen, dazu Ademola Lookman, Alex Iwobi und Wilfred Ndidi - kein Victor Bonfiace. Gruppe mit Tunesien, Uganda und Tansania.

Dark Horses: Diese Teams sollte man auf dem Zettel haben
Der Afrika Cup ist bekannt für Überraschungen und genau hier kommen sie ins Spiel: Tunesien, taktisch diszipliniert und unangenehm zu bespielen. Angeführt von Frankfurt-Star Ellyes Skhiri. Mali, mit enormer Physis und Tempo. Kamerun, der fünffache Sieger mit Turnier-DNA. Und Südafrika, das 2024 mit Platz drei bewiesen hat, dass wieder mit ihnen zu rechnen ist. Wer schafft die Überraschung, wer wächst über sich hinaus? Jetzt bei bwin auf dein "Dark Horse" wetten.
Torschützenkönig: Welcher Star glänzt?

An Offensivpower mangelt es beim Afrika-Cup 2025 ganz sicher nicht. Kaum ein Turnier vereint so viele unterschiedliche Stürmertypen - von explosiven Strafraumkillern bis zu technisch starken Flügelspielern mit Torriecher.
Ganz oben auf der Liste steht Victor Osimhen. Der nigerianische Ausnahmestürmer bringt alles mit, was es für die Torjägerkrone braucht: Tempo, Wucht, Abschlussstärke und die Fähigkeit, in großen Spielen zu liefern. Nach dem Finaleinzug 2024 ist Nigeria erneut ein heißer Titelkandidat und Osimhen das offensive Herzstück. Der 26-Jährige ist bei Galatasary Istanbul in Top-Form: 12 Tore in 16 Spielen. In der Champions League läuft's besonders gut: Vier Tore in sechs Spielen.
Mohamed Salah ist beim Afrika-Cup ohnehin eine Konstante. Auch wenn er zuletzt auf Klubebene auf dem Abstellgleis stand, blüht der ägyptische Superstar im Nationaltrikot regelmäßig auf. Seine Erfahrung, Kaltschnäuzigkeit vom Punkt und seine Fähigkeit, enge Spiele im Alleingang zu entscheiden, machen ihn erneut zu einem Top-Anwärter. 61 Tore in 107 Länderspielen - noch Fragen?
Ebenfalls ganz vorne mit dabei: Bryan Mbeumo, der bei Kamerun nicht nur über den Flügel kommt, sondern immer wieder selbst den Abschluss sucht und findet. Für Manchester United traf er heuer bereits sechsmal in der Premier League. Ademola Lookman ist bei Nigeria der perfekte Nebenmann für Osimhen - schnell, direkt und torgefährlich aus dem Halbfeld. Und Ayoub El Kaabi (Olympiakos Piräus) bzw. Youssef En-Nesyri (Fenerbahçe Istanbul) bleiben Marokkos wichtigste Waffen im Strafraum: Heiße Anwärter auf den Torschützenkönig, vor allem weil Marokko als Titelfavorit Nummer eins gilt.
Dazu kommen mögliche Überraschungskandidaten, die bei einem starken Turnierverlauf schnell in den Fokus rücken können - etwa Ismaïla Sarr, Nicolas Jackson, Sébastien Haller oder Omar Marmoush. Altstars wie Sadio Mané, Pierre-Emerick Aubameyang oder Riyad Mahrez sind ebenfalls nie zu unterschätzen. Der Afrika Cup war schon immer ein Turnier, in dem neue Helden geboren werden. 2025 könnte ein weiterer Name dauerhaft Geschichte schreiben.
Fazit: Ein Afrika-Cup mit allem, was den Fußball ausmacht
Der Afrika-Cup 2025 vereint große Namen, junge Stars, emotionale Geschichten und ein fußballverrücktes Gastgeberland. Marokko träumt vom Heimtitel, die Elfenbeinküste von der erfolgreichen Titelverteidigung, Ägypten vom nächsten Kapitel seiner Erfolgsgeschichte.
Eines ist sicher: Dieses Turnier wird elektrisieren. Der afrikanische Fußball zeigt sich von seiner besten Seite - leidenschaftlich, unberechenbar und voller Magie. Für Wettfans bietet der Afrika-Cup 2025 damit beste Voraussetzungen: von Langzeitwetten auf den Turniersieger bis zu Torschützen- und Einzelspielwetten wartet ein Wettbewerb voller spannender Möglichkeiten.









