WM 2026: Die große Preview – alle 12 Gruppen im Check

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Es wird ernst. Ab 11. Juni 2026 rollt der Ball bei der größten Weltmeisterschaft aller Zeiten und eine Sache ist jetzt schon klar: Diese WM wird anders. 12 Gruppen, 48 Teams, 104 Partien, innerhalb von nur sechs Wochen. Die USA, Kanada und Mexiko werden im Juni und Juli zum Mittelpunkt der Fußball-Welt.

Mit bwin bist du live dabei und machst die WM zu deinem Spiel. Welche Gegner warten auf die DFB-Elf und das ÖFB-Team? Wo lauern Titelkandidaten wie Spanien, Frankreich, Brasilien, Argentinien oder England auf Auftaktsiege und wo müssen sie zittern? Welche Gruppe ist die reinste Hammergruppe? Welche auf dem Papier ein Selbstläufer? Wir haben alle 12 Gruppen von A bis L unter die Lupe genommen.

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Gruppe E: DFB-Elf – Weiterkommen ist Pflicht

Teams: Deutschland, Curaçao, Elfenbeinküste, Ecuador

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Die Gruppe E ist jene der deutschen Nationalmannschaft. Mit Curaçao, der Elfenbeinküste und Ecuador hat das DFB-Team eine sportlich machbare, dennoch ernst zu nehmende Gruppe erwischt.

Curaçao ist WM-Debütant – das sollte für Nagelsmanns Mannschaft zum Auftakt kein Problem sein. Aber dann kommen die beiden wirklich unangenehmen Gegner: Die Elfenbeinküste ist Afrika-Cup-Sieger von 2024, Ecuador Zweiter der südamerikanischen WM-Qualifikation – zwei physisch extrem starke Gegner.

Ecuadors Mannschaft hat mit Ex-Bundesliga-Star Hincapié, Champions-League-Sieger Pacho und Premier-League-Motor Caicedo echte Weltklasse-Spieler in seinen Reihen. Nach den Enttäuschungen der vergangenen Turniere stehen alle im deutschen WM-Kader in der Gruppenphase unter gewaltigem Druck. Das Weiterkommen ist Pflicht. Aber einfach wird es nicht.

Gruppe J: Österreich fordert Weltmeister Argentinien

Teams: Argentinien, Österreich, Algerien, Jordanien

Das ist das Spiel, auf das ganz Österreich wartet. Titelverteidiger Argentinien wurde in die Gruppe J gelost und trifft dort auf Algerien, ehe es gegen Rot-Weiß-Rot und zuletzt gegen Jordanien geht.

Für die ÖFB-Elf unter Ralf Rangnick ist es das absolute Highlight: Gegen Weltmeister Argentinien antreten – mit Lionel Messi, der bei seiner letzten WM nochmals alles geben wird. Mit Österreich wartet auf die Südamerikaner ein unangenehmer Gegner aus Europa.

Aber auch Algerien rechnet sich in dieser Konstellation realistische Chancen auf das Weiterkommen aus. Debütant Jordanien ist keineswegs gewillt, das Turnier bereits nach der Vorrunde wieder zu verlassen, ist aber in der Außenseiterrolle. Argentinien ist klarer Favorit auf Platz 1, aber das ÖFB-Team hat in den letzten Jahren bewiesen, dass es Weltstars fordern kann.

Gruppe A: Mexiko eröffnet das Fest, hat aber keinen Freifahrtschein

Teams: Mexiko, Südafrika, Südkorea, Tschechien

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Gastgeber Mexiko trifft im Eröffnungsspiel in Gruppe A auf Südafrikaeine Wiederholung des WM-Auftakts von 2010. Für El Tri ist es die Pflichtaufgabe des Turniers: als Mitgastgeber mit Heimvorteil durch die Gruppenphase marschieren.

Doch nach dem Vorrundenaus 2022 weiß man in Mexiko City: Nichts ist garantiert. Südkorea mit Heung-min Son liebäugelt mit einer Position unter den Top 2, wobei auch Tschechien, das sich über das WM-Playoff qualifiziert hat, mit dem Aufstieg spekuliert. Die Tschechen sind dabei eine kleine Geschichte für sich – das Land war zuletzt 2006 dabei und siegte im entscheidenden Playoff-Spiel im Elfmeterschießen, ließ dabei überraschend Dänemarks WM-Traum platzen.

Südafrika als Außenseiter? Ja. Aber unterschätzen sollte man die Bafana Bafana nicht. Die Gruppe A ist ausgeglichener als sie auf den ersten Blick wirkt.

Gruppe B: Schweizer Ordnung, bosnisches Herzblut und Ahornblatt-Euphorie

Teams: Kanada, Bosnien-Herzegowina, Katar, Schweiz

Für Gastgeber Kanada geht es darum, die Euphorie von 2022 (erste WM-Teilnahme seit 36 Jahren!) mitzunehmen und vor heimischen Publikum erstmals die K.o.-Runde zu erreichen.

Die Schweiz ist der klare Topfavorit in Gruppe B – routiniert, defensiv stark, schwer zu knacken. Doch das größte Überraschungspotential bietet Bosnien-Herzegowina: Die Bosnier schalteten in den WM-Playoffs sensationell Italien aus – ein Resultat, das Europa aufhorchen ließ.

Katar ist als Gastgeber von 2022 erneut mit dabei, in dieser Gruppe aber der klare Underdog. Die heiße Frage lautet: Können Kanada und Bosnien der Schweiz gefährlich werden?

Gruppe C: Brasilien – Hunger nach dem sechsten Stern

Teams: Brasilien, Marokko, Haiti, Schottland

Die Seleção ist zurück. Unter Carlo Ancelotti will Brasilien endlich wieder den Fußball-Thron besteigen. Der Rekord-Weltmeister (5 Titel) geht in Gruppe C klar als Favorit auf Rang eins ins Rennen. Neymar, Vinicius Jr. und Co. sollen es richten.

Dahinter wird Marokko erwartet: Der WM-Vierte von 2022 verfügt über die Qualität, der Seleção im Kampf um den Gruppensieg ernsthaft Druck zu machen. Die Marokkaner sind kein Gegner, den man unterschätzen darf – das hat die WM 2022 Europa schmerzlich gelehrt.

Schottland gilt nach der Auslosung als dritte Kraft dieser Gruppe. Für die Tartan Army – zuletzt 1998 bei einer WM – ist schon die Teilnahme ein Triumph. Die frenetischen Fans werden in den Vereinigten Staaten auf sich aufmerksam machen (Stichwort: No Scotland, no party).

Als noch krasserer Außenseiter wird Haiti eingeschätzt. Der Inselstaat ist zum ersten Mal seit 1974 zurück auf der größten Fußball-Bühne der Welt.

Gruppe D: Die USA unter Druck im eigenen Wohnzimmer

Teams: USA, Paraguay, Australien, Türkei

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Gastgeber USA steht unter Druck. Der Einzug der US-Auswahl in die K.o.-Runde gilt nach gängiger Prognose als wahrscheinlich, ist jedoch kein Selbstläufer.

Mit Paraguay, Australien und der Türkei warten in Gruppe D drei knackige Gegner. Die Türkei erlebt gerade einen fußballerischen Aufschwung, der bei der EM 2024 im Viertelfinale gipfelte, Paraguay bringt südamerikanische Physis und Kampfgeist mit, und Australien hat spätestens bei der WM 2022 mit dem Achtelfinal-Einzug bewiesen, dass die Socceroos in großen Spielen aufdrehen können.

Für Millio­nen US-amerikanische Fans ist dieses Turnier mehr als Sport – es ist ein nationales Ereignis. Die Erwartungshaltung ist riesig. Das macht es für das Nationalteam nicht einfacher.

Gruppe F: Oranje-Alarm – Niederlande will mehr als nur Weiterkommen

Teams: Niederlande, Japan, Schweden, Tunesien

Die Niederlande ist der Topfavorit der Gruppe E. Mit Schweden, Japan und Tunesien warten aber harte Aufgaben auf die "Oranje" in einer insgesamt sehr ausgeglichenen Gruppe. Die Schweden sind durch die Playoff-Siege gegen die Ukraine und Polen noch auf den WM-Zug aufgesprungen, nachdem man die Qualifikation vollkommen verpatzt hatte. Topstar Viktor Gyökeres glänzte in den beiden Entscheidungsspielen mit vier Treffern.

Japan hat sich in den letzten Jahren als asiatische Supermacht etabliert und ist alles andere als ein einfacher Gegner – das mussten Deutschland und Spanien bei der WM 2022 am eigenen Leib erfahren.

Tunesien nimmt die Außenseiterrolle ein, kann aber lästig werden. Für die Niederlande geht es um mehr als nur das Überstehen der Vorrunde. Keine andere Nationen stand dreimal im WM-Finale, hat aber noch keinen Titel feiern können. Dieses Narrativ wollen Virgil van Dijk und Co. unbedingt umschreiben.

Gruppe G: Belgien – Letzte Chance einer goldenen Generation

Teams: Belgien, Ägypten, Iran, Neuseeland

Etwas eindeutiger sieht die Lage in Gruppe G aus. Dort geht der Neunte der Weltrangliste, Belgien, als Favorit in seine Gruppe mit Ägypten, Iran und Neuseeland. Die Gruppe ist auf dem Papier die Schwächste.

Hinter Belgien haben Mo Salah & Co. mit Ägypten wohl die besten Chancen auf Rang 2. Neuseeland und der Iran lauern dahinter und können eigentlich nur positiv überraschen.

Für Belgien ist es wohl die letzte WM für jene Spieler, die aus der berühmten goldenen Generation übrig geblieben sind. Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku nehmen einen letzten Anlauf, ihre glorreiche Team-Karriere zu krönen. Die Gruppe ist machbar – jetzt muss Belgien endlich liefern, nachdem man bei den letzten Turnieren immer zu früh gescheitert ist.

Gruppe H: Spanien und der Pflichttermin in der Vorrundenidylle

Teams: Spanien, Uruguay, Saudi-Arabien, Kap Verde

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Spanien ist der amtierende Europameister und Zweitplatzierte der FIFA-Weltrangliste und wird dementsprechend in Gruppe H klar favorisiert.

Die Furia Roja, einer der ganz großen Turnier-Favoriten, bekommt es mit Uruguay, Saudi-Arabien und WM-Neuling Kap Verde zu tun. Mit Uruguay haben die Spanier einen ernsthaften Konkurrenten im Kampf um Platz 1. Kap Verde als WM-Neuling kann befreit aufspielen und träumt vom Aufstieg. Saudi-Arabien sehnt sich nach einer weiteren Sensation – 2022 besiegte man im Auftaktspiel den späteren Weltmeister Argentinien.

Für Spanien sollte Gruppe H kein Stolperstein sein, aber die Geschichte der WM warnt: Favoriten stolpern immer wieder. Spanien will das frühe Aus im Achtelfinale vor vier Jahren endgültig vergessen machen.

Gruppe I: Frankreich in der Todesgruppe – Haaland lässt grüßen

Teams: Frankreich, Senegal, Norwegen, Irak

Das ist sie. Gruppe I. Die Todesgruppe der WM 2026. Frankreich, Finalist der WM 2022 und Weltmeister von 2018, trifft hier auf Senegal und Norwegen, das von vielen als Geheimfavorit gehandelt wird.

Die Senegalesen haben das Eröffnungsspiel der WM 2002 gegen den damaligen amtierenden Weltmeister Frankreich gewonnen und kommen nach dem Afrika-Cup-Sieg 2025 mit ordentlich Rückenwind nach Nordamerika.

Die Skandinavier haben mit Erling Braut Haaland den Top-Torjäger der europäischen WM-Qualifikation in ihren Reihen. Norwegen ist erstmals seit 28 Jahren wieder bei einer WM dabei und mit Haaland im Sturm kann dieses Team jeden schlagen. Doch die Wikinger sind keine One-Man-Show: Der Rest der Mannschaft (Martin Ødegaard, Antonio Nusa, Alexander Sørloth, etc.) ist keinesfalls zu unterschätzen.

Für den Irak ist es nach 1986 die zweite WM-Teilnahme überhaupt und die Gegner in der Gruppe hätten kaum schwerer sein können. Frankreich ist Favorit, aber kalt erwischt werden kann Les Bleus hier allemal.

Gruppe K: Portugal und Ronaldo – Leiser Abschied oder Krönung?

Teams: Portugal, Kolumbien, DR Kongo, Usbekistan

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Die Auslosung hat Cristiano Ronaldo bei seiner letzten Weltmeisterschaft in die Gruppe K gebracht. Hier bekommt es Portugal mit dem WM-Debütanten Usbekistan und DR Kongo zu tun. Die Portugiesen werden sich mit dem dritten Gegner, Kolumbien, wohl um den Gruppensieg matchen.

Für CR7 ist es ein emotionaler Moment: Mit Portugal den WM-Titel holen und auf diese Weise die große Bühne verlassen – das ist der Traum. Kolumbien gilt als stärkster Gegner und wird die Gruppe spannend machen. WM-Debütant Usbekistan und der Kongo sind Außenseiter, aber gerade Teams aus afrikanischen und asiatischen Konföderationen haben bei den letzten Turnieren immer wieder für Überraschungen gesorgt. Portugal sollte dennoch souverän weiterkommen – die Frage ist nur, als Erster oder Zweiter.

Gruppe L: Die Hammergruppe 2.0 – England und Kroatien auf Kollisionskurs

Teams: England, Kroatien, Ghana, Panama

Nach Gruppe I ist das hier die Hammergruppe. Ohne Frage. Gruppe L mit England, Kroatien, Ghana und Panama.

England als WM-Mitfavorit trifft mit Kroatien (WM-Finalist 2018, Halbfinalist 2022) auf ein klassisches Turnierschwergewicht. Ghana und Panama haben in den letzten Jahren ebenfalls für Überraschungen gesorgt.

Die Engländer sind zwar favorisiert, aber die Kroaten haben bei den letzten Turnieren immer stark aufgespielt und 2018 im Halbfinale den WM-Traum der Three Lions platzen lassen.

Ghana und Panama reisen als Außenseiter an und hoffen darauf, überraschen zu können. Das Duell England gegen Kroatien (17.6) ist eines der Spiele der Gruppenphase, das man sich im Kalender markieren sollte.

Die Three Lions sind seit Jahrzehnten auf der Suche nach dem zweiten Stern – 2026 soll es endlich klappen. Mit Thomas Tuchel würde ausgerechnet ein deutscher Trainer dafür sorgen.

Fazit: Der Countdown läuft

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Die WM 2026 ist keine gewöhnliche Weltmeisterschaft. Sie ist ein Monument. Erstmals sind 48 Teams am Start, darunter vier WM-Debütanten: Jordanien, Kap Verde, Usbekistan und Curaçao.

Die Gruppen sind so durchmischt wie nie: Neben klaren Favoriten-Gruppen wie G (Belgien dominiert) oder K (Portugal mit Ronaldo) stehen echte Nervenkitzel-Konstellationen wie Gruppe I (Frankreich vs. Haalands Norwegen und Manés Senegal) oder die Hammergruppe L (England vs. Kroatien).

Das ÖFB-Team darf in Gruppe J gegen Weltmeister Argentinien ran. Die DFB-Elf muss in Gruppe E liefern – Pflicht ist Pflicht.

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