Österreichs Bundesliga-Legenden: Diese 5 Stürmer trafen am häufigsten
Keine Top-Liga in Europa übt auf österreichische Fußballer eine so große Anziehungskraft aus wie die Deutsche Bundesliga. Seit Jahrzehnten liefern sich ÖFB-Legionäre bei Bayern, Dortmund, Stuttgart und Co. packende Duelle um Tore, Titel und Tabellenplätze und einige von ihnen haben sich dabei regelrecht in die Bundesliga-Geschichtsbücher eingeschrieben. Von Toni Polster, der in den 80ern und 90ern eine ganze Generation von Torjägern prägte, bis zu aktuellen Stars wie Michael Gregortisch, Christoph Baumgartner oder Marcel Sabitzer, die weiterhin fleißig nachlegen: Die rot-weiß-rote Handschrift in Deutschlands Eliteklasse ist unübersehbar.
Wir werfen einen Blick auf die fünf erfolgreichsten österreichischen Torschützen der Bundesliga-Historie, zeigen die aktivsten Verfolger und würdigen mit David Alaba den Rekordspieler unter allen ÖFB-Legionären. Und wer beim Lesen direkt Lust auf den nächsten Spieltag bekommt: Bei bwin warten die passenden Quoten auf Bundesliga-Duelle, Torschützenwetten und Spezialmärkte rund um österreichische Legionäre – von der Über/Unter-Tore-Wette bis zum nächsten Torschützen im Spiel.

Das Wichtigste auf einen Blick
Top-Torschütze in der Bundesliga aus Österreich: Toni Polster (90 Tore)
Erster Verfolger unter den Aktiven: Michael Gregoritsch (66 Tore)
Rekordspieler unter den ÖFB-Legionären: David Alaba (298 Spiele / 26.748 Minuten)
1. Toni Polster (90 Tore): Der ewige Torjäger

Mit 90 Bundesliga-Toren führt Toni Polster die Liste der österreichischen Torschützen in der Bundesliga mit deutlichem Abstand an. Der gebürtige Wiener machte sich zwischen 1984 und 1998 einen Namen als einer der treffsichersten Angreifer seiner Ära. Nach 146 Spielen mit 120 Toren in der österreichischen Bundesliga und 171 Einsätzen (83 Tore) in LaLiga für Sevilla, Logrones und Rayo Vallecano, zog es ihn 1993 nach Köln zum "Effzeh".
Bei den Kölnern machte Polster dort weiter, wo er in Spanien aufgehört hatte: Er traf am Fließband. 150 Bundesliga-Spiele, 79 Tore. Highlight: Seine 21 Volltreffer in der Saison 1996/97. Nach seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach legte der Stürmer noch elf Tore in der höchsten deutschen Spielklasse nach.
Sein Torinstinkt und seine Wucht im Strafraum machten ihn über Jahre zu einem der gefürchtetsten Stürmer der Liga und bis heute zur unangefochtenen Nummer eins unter Österreichs Bundesliga-Legionären.
2. Wilhelm Huberts (67 Tore): Die frühe Bundesliga-Ikone

Auf Platz zwei folgt Wilhelm Huberts mit 67 Treffern. Als einer der Pioniere österreichischer Legionäre in Deutschland zeigte Huberts schon früh, dass rot-weiß-rote Offensivqualität in der Bundesliga zu Hause ist. Seine Torquote gehört bis heute zu den beeindruckendsten Kapiteln der österreichischen Fußballgeschichte in Deutschland.
Beachtlich: Huberts erzielte all seine 67 Tore für einen einzigen Klub, Eintracht Frankfurt. Für die Adler lief er zwischen 1963 und 1970 213 Mal auf. Dabei galt Huberts, im Gegensatz zu Polster, gar nicht als klassischer Stoßstürmer, sondern agierte eher aus dem offensiven Mittelfeld heraus. Im Jahr 2022 verstarb der gebürtige Voitsberger im Alter von 84 Jahren.
3. Martin Harnik & Michael Gregoritsch (66 Tore): Konstanz über Jahrzehnte

Martin Harnik reiht sich mit 66 Bundesliga-Toren auf Rang drei ein und beweist damit vor allem eines: Konstanz. Bei all seinen Bundesliga-Stationen – Werder Bremen, VfB Stuttgart und Hannover 96 – blieb er seiner Torgefahr über viele Jahre hinweg treu. Harnik, in Hamburg geboren, erzielte den Großteil seiner Bundesliga-Treffer für den VfB Stuttgart (52). Im Dress der "Schwaben" hatte er 2011/12 auch seine – mit Abstand – beste Saison, als ihm 17 Treffer und acht Vorlagen gelangen. Stark!
5 Mal traf er im Oberhaus für Werder Bremen, 9 Mal für Hannover 96. Hinzu kommen 15 Tore in 68 Spielen für das ÖFB-Team. Harnik beendete seine Profi-Karriere 2020, kickt aber weiterhin im deutschen Unterhaus, aktuell beim Fünftligisten HT16 Hamburg.
Mit ebenfalls 66 Toren teilt sich Michael Gregoritsch Platz drei mit Harnik. Der Angreifer, der unter anderem für den FC Augsburg und den 1. FC Köln auf Torejagd ging, hat sich über die Jahre zu einem der zuverlässigsten österreichischen Stürmer der Liga entwickelt und ist auch der einzige aktive Spieler unter den Top 5 dieser Liste.
Gregoritsch erzielte seine Tore für Schalke 04 (1), den Hamburger SV (10), den SC Freiburg (19) und seinen aktuellen Club, den FC Augsburg (39). Mit 32 Jahren könnten ihn noch ein paar Saisons auf höchstem Niveau bevorstehen. Kann Gregoritsch gar den All-Time-Rekord von Toni Polster noch gefährden? Mit 24 Toren in 78 Länderspielen zählt er im österreichischen Nationalteam zu den verlässlichsten Knipsern der letzten Jahrzehnte.
5. Andreas Herzog (59 Tore) – Der Techniker unter den Torjägern

Andreas Herzog komplettiert die Top 5 mit 59 Bundesliga-Toren. Der frühere Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft und langjährige Rekordspieler war vor allem bei Werder Bremen für seine Technik, seine Übersicht und seine Treffsicherheit aus der zweiten Reihe bekannt. Herzog zählt bis heute zu den prägendsten österreichischen Fußballern in der Geschichte der Bundesliga.
Für Werder lief er 236 Mal in der Bundesliga auf. Neben seinen 57 Toren kam der offensive Mittelfeldspieler auf 73 Vorlagen. Durch seinen zwischenzeitlichen Wechsel zu den Bayern kamen noch zwei Tore und drei Assists hinzu. Herzog, der 103 Spiele für das ÖFB-Team absolvierte, ließ seine Karriere bei seinem Stammclub, Rapid Wien, und schließlich in der MLS, bei LA Galaxy, ausklingen, ehe er sie 2005 beendete.
Die Verfolger: Wer noch aktiv ist und weiter nachlegt

Während die Top 5 vor allem von Namen aus vergangenen Jahrzehnten geprägt sind, formiert sich dahinter eine Gruppe aktiver Spieler, die durchaus das Zeug dazu hat, in den kommenden Jahren weiter für Furore zu sorgen.
Christoph Baumgartner führt diese Riege mit 47 Toren an und zählt zu den auffälligsten österreichischen Offensivspielern der Gegenwart. Aktuell ist der 27-Jährige verletzt. Mit 13 Toren in der abgelaufenen Bundesliga-Saison 2025/26 unterstrich er seine Ambitionen.
Dahinter folgt Marcel Sabitzer mit 40 Treffern, der bei seinen Stationen (RB Leipzig, Bayern München und aktuell Borussia Dortmund) immer wieder für Torgefahr sorgte.
Kevin Stöger (21 Tore, aktuell Gladbach), Patrick Wimmer (16 Tore, Hoffenheim) und Konrad Laimer (15 Tore, Bayern) runden das Feld der aktiven Verfolger ab – allesamt Spieler, die noch mitten in ihrer Bundesliga-Karriere stehen und die Torejagd auf die Top-Ränge durchaus weiter spannend machen können.
Rekordspieler David Alaba: Die Nummer eins nach Einsätzen

Kein Österreicher ist öfter in der Bundesliga aufgelaufen als David Alaba. Mit 298 Spielen und 26.748 gespielten Minuten ist der ehemalige Bayern-Star der unangefochtene Rekordspieler unter allen ÖFB-Legionären in der deutschen Eliteklasse.
Alaba prägte als Abwehrspieler und Mittelfeldmotor über ein Jahrzehnt lang das Spiel des FC Bayern und sammelte dabei nicht nur zahlreiche Einsätze, sondern auch einen ganzen Schrank voller Titel: Zehn Meistertitel, sechs Erfolge im DFB-Pokal und zwei UEFA Champions-League-Trophäen machen ihn zum höchstdekorierten österreichischen Fußballer aller Zeiten.
Nach seinem Wechsel zu Real Madrid schrieb er seine Erfoglsstory in Spanien fort und gewann mit den Madrillenen zwei weitere Champions-League-Titel, sowie zwei Meisteritel und einmal den Pokal in der Copa del Rey. Aktuell ist er vereinslos.
Hinter Alaba lauert in der ewigen Einsatz-Statistik bereits Michael Gregoritsch (288 Spiele), der ihn wohl oder übel noch in dieser Spielzeit ablösen wird. Es folgen Andreas Herzog (264), Marcel Sabitzer (263) und Legenden wie Martin Stranzl (258), Julian Baumgartlinger (255) und Bruno Pezzey (255).
Fazit: Die Torejagd geht weiter, bei bwin bist Du dabei

Ob Torjäger-Legende Toni Polster, Bundesliga-Pionier Wilhelm Huberts oder Rekordspieler David Alaba – Österreichs Fußballer haben sich über Jahrzehnte einen festen Platz in der Geschichte der deutschen Bundesliga erspielt. Und mit Christoph Baumgartner, Marcel Sabitzer und Co. steht die nächste Generation bereit, um in den kommenden Jahren weiter an dieser Bestenliste zu kratzen. Eines ist sicher: Rot-weiß-rote Torgefahr wird auch in Zukunft ein fester Bestandteil der Bundesliga bleiben.
Wer die nächsten Kapitel dieser Geschichte hautnah miterleben will, findet bei bwin alle Bundesliga-Duelle mit den passenden Quoten – von der klassischen Spielausgang-Wette bis zu Torschützen- und Spezialwetten rund um österreichische Legionäre.








