Erste Bank Open 2025: Weltklasse-Tennis in der Wiener Stadthalle

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Wien ist wieder Tennis-Hotspot! Vom 20. bis 26. Oktober 2025 steht die Wiener Stadthalle ganz im Zeichen des ATP-500-Turniers Erste Bank Open. Nur wenige Wochen vor den ATP Finals geht’s für die Stars um wertvolle Punkte, Selbstvertrauen – und um jede Menge Prestige. Bei bwin bist Du bei jedem Ballwechsel live dabei.

Seit Jahren zählt das Event zu den beliebtesten Stopps der Tour: kompakte Halle, elektrisierende Stimmung und ein Publikum, das Tennis lebt. Die Atmosphäre ist einzigartig – kein Wunder, dass immer mehr Topspieler Wien fix im Kalender stehen haben.

Heuer verspricht das Teilnehmerfeld erneut absolute Weltklasse: Jannik Sinner, Alexander Zverev, Alex de Minaur, Lorenzo Musetti – und dazu zahlreiche spannende Herausforderer. Wir blicken für Euch auf die Favoriten und die wichtigsten Fakten - alles, was Du für Deine Wette wissen musst!

Sinner Cincinnati

Die Fakten zum Turnier

  • Datum: 20.10 - 26.10

  • Ort: Wien, Wiener Stadthalle

  • Belag: Indoor-Hardcourt

  • Kategorie: ATP-500

  • Preisgeld: €2.736.875

  • Teilnehmer: 32

  • Titelverteidiger: Jack Draper

  • Ehemalige Sieger (Auswahl): Jannik Sinner, Dominic Thiem, Alexander Zverev, Andy Murray, Novak Djokovic, Roger Federer, Pete Sampras, Boris Becker, Andre Agassi

Die Favoriten bei den Erste Bank Open 2025

Jannik Sinner - Der große Gejagte

Jannik Sinner

Zwei Grand-Slam-Titel in diesem Jahr, zuletzt der Triumph beim Six Kings Slam in Saudi-Arabien, der ihm 6 Millionen Dollar einbringt – Jannik Sinner reist als Nummer 2 der Welt und Topfavorit nach Wien. Der Südtiroler hat sein Spiel in diesem Jahr noch einmal auf ein neues Level gehoben: konstanter, reifer, mit unerschütterlichem Selbstvertrauen. Gemeinsam mit Carlos Alcaraz prägt er eine ganze Generation.

Indoor-Hardcourt? Perfekt für Sinners druckvolles Grundlinienspiel. Seine flachen Schläge und das präzise Timing machen ihn in der Halle nahezu unantastbar. Der 24-jährige Südtiroler hat heuer nur sechs Niederlagen kassiert - zwei davon durch w.o., drei gegen Alcaraz.

Nur eine Frage bleibt: Wie viel Energie hat er noch nach der langen Saison? Wenn er in Wien seinen Rhythmus findet, führt an ihm kaum ein Weg vorbei. Beispiel gefällig? In seiner Erstrunden-Partie machte Sinner mit dem Deutschen Daniel Altmaier kurzen Prozess und siegte mit 6:0, 6:2. Im Achtelfinale hatte Sinner mit seinem Landsmann Flavio Cobolli zwar mehr Mühe, siegte aber erneut in zwei Sätzen (6:2, 7:6). Im Viertelfinale geht es nun gegen Alexander Bublik. Der Kasache ist neben Alcaraz der einzige Spieler, der Sinner heuer bereits besiegen konnte.

Alexander Zverev - Auf der Suche nach seiner Form

Zverev

Er war schon ganz oben in Wien: Alexander Zverev gewann das Turnier 2021 und weiß, wie man in der Stadthalle triumphiert. Auch wenn die Saison 2025 so gar nicht nach Wunsch verläuft, bleibt der Deutsche dank seiner Power und seiner Routine gefährlich.

Der Wiener Boden liegt ihm – schnelle Bedingungen, kurze Ballwechsel, gute Rückhandwinkel. Und Zverev liebt es, vor europäischem Publikum aufzuspielen. Wenn der Aufschlag funktioniert, kann er hier jeden schlagen.

Dreht der Hamburger gegen Ende der Saison noch einmal auf und holt sich seinen zweiten ATP-Titel 2025? Nach einem hauchdünnen Erstrunden-Sieg über den Briten Jacob Fearnley, blieb Zverev im Achtelfinale gegen Matteo Arnaldi (ITA) souverän und gewann 6:4, 6:4. Nun wartet der Niederländer Tallon Griekspoor.

Alex de Minaur - Der Dauerläufer mit dem großen Herz

Alex de Minaur gehört zu den fleißigsten und konstantesten Spielern der Tour. Der Australier sprintet jedem Ball nach und zwingt Gegner mit seiner Athletik regelmäßig zur Verzweiflung. Er ist aktuell die Nummer sieben der Welt und die Nummer drei des Turniers. De Minaur hat heuer bereits das ATP-500er-Turnier in Washington gewonnen.

In Wien will er seine starke Bilanz auf Hardcourt weiter ausbauen. Zwar fehlt ihm noch der ganz große Titel, doch die Formkurve zeigt klar nach oben. Wenn er die Topfavoriten mit seiner Energie unter Druck setzen kann, ist eine Überraschung drin.

Die Auftaktshürde hat der 26-Jährige mit einem 6:4, 6:1-Sieg gegen den österreichischen Lokalmatador Jurji Rodionov gemeistert. Im Achtelfinale nahm er mit Filip Misolic auch den zweiten und letzten Österreicher aus dem Bewerb (6:4, 6:4). In der Runde der letzten Acht trifft der Australier nun auf Publikumsliebling Matteo Berrettini.

Lorenzo Musetti - Der Künstler mit dem Überraschungspotenzial

Lorenzo Musetti ist das kreative Gegenstück zu den Power-Maschinen im Feld. Der Italiener bringt mit seiner Eleganz, seinem Spin-Spiel und seiner Rückhand-Magie Abwechslung ins Turnier.

In Wien hat er schon gezeigt, dass er mit den Besten mithalten kann. Wenn er früh ins Rollen kommt, kann er dank seiner spielerischen Raffinesse selbst Topfavoriten ärgern. Der 23-Jährige spielt eine starke Saison und stand unter anderem bei den French Open im Halbfinale. Im Viertelfinale muss er - nach souveränen Siegen gegen den serbischen Lucky Loser Hamad Medjedovic und den Argentinier Tomas Martin Etcheverry - gegen die französische Wundertüte, Corentin Moutet, ran.

Berrettini, Bublik und Co.: Spannende Außenseiter mit Potential

Mit zahlreichen weiteren Top-20 bzw. Top-30-Spielern ist die Dichte an Stars in der Wiener Stadthalle extrem hoch. Unter anderem scheiterete die ehemalige Nummer eins der Welt, Daniil Medvedev, bereits im Achtelfinale. Für seinen Landsmann, Andrey Rublev, war gar nach Runde eins Schluss.

Einige gefährliche Außenseiter sind aber noch im Bewerb. Ein formstarker Alexander Bublik rechnet sich Chancen aus. Matteo Berrettini ist auf österreichischem Boden traditionell stark. Corentin Moutet ist immer unberechenbar und Tallon Griekspoor ist gut in Form.

Dass die Stadthalle immer wieder gut für Überraschungen ist, bewies der Deutsche Phillip Petzschner. Er gewann das Turnier 2008 aus der Qualifikation heraus.

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Fazit: Alle jagen Sinner

Alles spricht für Jannik Sinner – Form, Ranking, Selbstvertrauen. Aber gerade die Erste Bank Open haben schon oft bewiesen, dass auch Überraschungen möglich sind. Die Indoor-Bedingungen in der Wiener Stadthalle sorgen oft für enge Matches, schnelle Ballwechsel und viele Tiebreaks. Wien liefert also einmal mehr alles, was Tennisfans und Tipper lieben: Spannung, Leidenschaft – und jede Menge Wettchancen auf höchstem Niveau.

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